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Auf die Lauterer Faasend ein dreifaches Alleh hopp!“, rief Stimmungsmacher Claus Müller immer wieder von der Ehrentribüne der Großen Karnevalsgesellschaft Fraulautern (GKG) und heizte damit das närrische Volk am Straßenrand an. Tausende Besucher trotzten gestern dem miesen Winterwetter und feierten den Fraulauterner Gaudiwurm. Minusgrade, leichter Schneefall und eine frische Brise konnten die Stimmung der Faasendboozennicht vermiesen. Lange bevor der Umzug in der Lebacher Straße ankam, zeigte sich das närrische Volk vor der Haupttribüne in bester Partylau ne, angestiftet von der lautstarken Partymusik, die über den Lautsprecher halte. Der Gaudiwurm startet gegen 14 Uhr im Industriegebiet Ost, schlängelte sich durch die Jahnstraße über die Lebacher Straße bis hin zur Ulanenstraße mit Endstation Vereinshaus. 39 Gruppen ließen sich vom amtierenden Stadtprinzenpaar Robert I. und Bettina I. sowie dem Kinderprinzenpaar Dominic I. und Selina I. anführen, Musikvereine aus der Umgebung sorgten für die passende Schunkelstimmung. Warme Kleidung zählte zur Standardausrüstung für Groß und Klein. Und noch ein Utensil sollten die Jäger und Sammler gestern unbedingt mitgebracht haben, nämlich die unterschiedlichsten Möglichkeiten, Süßigkeiten zu bunkern. Taschen, Tüten, Körbe ließen sich schnell mit Leckereien füllen, geizten die Vereine doch nicht mit entsprechendem Wurfmaterial. Und während sich die Kinder auf Schokoriegel und Guzzjer freuten, gab es hier und da flüssiges Heizmaterial für die Erwachsenen. Zwei Stunden lang zog der Gaudiwurm durch Fraulautern, mit der Faasendstimmung war im Anschluss allerdings lange noch nicht Schluss. Wer sich im Vorfeld ein Umzugsbändchen besorgt hatte, durfte mit ins Vereinshaus zum großen Kehraus- Treiben. Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald (Bilder GKG Fraulautern)
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